Von A bis Z

Im folgenden Wegweiser haben wir für Sie die wichtigsten Hinweise zum Freiwilligendienst von A bis Z zusammengefasst. Die Hinweise beziehen sich sowohl auf das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) als auch den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Abweichungen haben wir vermerkt.
 
A
Alter                                                                                            
Anerkennung von Einsatzstellen                                            
Anfangszeit                                                                              
Anleitung                                                                                
Arbeitslosengeld I                                                                
Arbeitslosengeld II (Hartz IV)                                         
Arbeitsmarktneutralität                                                  
Arbeitsmedizinische Untersuchung                               
Arbeitsschutz                                                                           
Arbeitsunfall                                                                           
Arbeitszeit                                                                    
Ausländische Freiwillige
Auslandsaufenthalte
Ausweis
B
Berufsschulpflicht
Bescheinigung
Bewerbung
Bildungsjahr
BAFzA
D
Datenschutz
Dauer
Dienstbesprechungen
E
Einarbeitung
Einsatzstelle/ -felder
Einsatzstellenbesuch
Einsatzstellenkonferenz
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
Ermäßigungen für Freiwillige
F
Fahrtkosten
Freistellung vom Dienst
Freizeitausgleich
Führungszeugnis
G
Gesetze
H
Haftpflicht
Hospitation
Impfung
K
Kindergeld
Konflikte
Krankheitsfall
Krankenversicherung
Kündigung
L
Leistungen
M
Minderjährige
Mitteilungspflichten der Einsatzstellen im BFD
Mutterschutz
N
Nachtdienst
Nebentätigkeit/Zuverdienst
P
Pädagogische Begleitung
Prävention (von sexualisierter Gewalt)
Q
Qualitätsstandards
R
Rechtsverhältnis
S
Seminare
Sozialversicherung
Steuern
T
Taschengeld
Tätigkeitsbeschreibung
Träger
U
Urlaub
V
Vereinbarung
Vergünstigungen
W
Waisenrente
Wochenenddienst
Z
Zentralstelle
Zeugnis
 
Alter

Am Freiwilligendienst können Frauen und Männer unabhängig von ihrem Schulabschluss teilnehmen, insofern sie ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben (in Niedersachsen und Bremen grundsätzlich 12 Jahre, Ausnahmen bedürfen der Genehmigung). Ein FSJ ist bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres möglich. Eine Altersgrenze nach oben gibt es im BFD nicht.

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Anerkennung von Einsatzstellen

Siehe: -> Einsatzstelle werden

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Anfangszeit

Der Freiwilligendienst beginnt in der Regel zwischen August und Oktober eines jeden Jahres. Nach Rücksprache mit dem Träger ist der Dienstbeginn auch zu einem anderen Zeitpunkt möglich.

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Anleitung

Siehe: -> Anleitung in den Einsatzstellen

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Arbeitslosengeld I

Freiwillige, die zwölf Monate einen Freiwilligendienst leisten, haben Anspruch auf Arbeitslosengeld. Während des Freiwilligendienstes werden Sozialversicherungsbeiträge abgeführt.

Damit Zahlungen ggf. ohne Unterbrechung bzw. ohne Abzug erfolgen, muss der/die Freiwillige sich bereits drei Monate vor Ablauf des Freiwilligendienstes arbeitssuchend melden.

Während des Freiwilligendienstes kann kein Arbeitslosengeld I bezogen werden, da während des Arbeitslosengeld-Bezuges nur 15 Stunden pro Woche gearbeitet werden darf, der Freiwilligendienst aber in Vollzeit geleistet wird.

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Arbeitslosengeld II (Hartz IV)

Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende – dem Arbeitslosengeld II – können grundsätzlich am Freiwilligendienst teilnehmen. Im Falle des Bezuges von Arbeitslosengeld II werden alle Einnahmen in Geld oder Geldeswert (Taschengeld und Sach-/ Geldersatzleistungen) nach § 11 Abs. 1 SGB II angerechnet. Von der Anrechnung ausgenommen ist ein Freibetrag in Höhe von derzeit 200 Euro (§ 1 Abs. 7 Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung).

Ein Freiwilligendienst ist als wichtiger persönlicher Grund anzusehen, welcher der Ausübung einer Arbeit entgegensteht (vgl. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II). Daher sind Freiwillige während ihrer Dienstzeit im Freiwilligendienst nicht verpflichtet, eine Arbeit aufzunehmen.

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Arbeitsmarktneutralität

Der Freiwilligendienst ist arbeitsmarktneutral. Die Freiwilligen verrichten unterstützende, zusätzliche Tätigkeiten, die kein Beschäftigungsverhältnis begründen. Die Arbeitsmarktneutralität ist immer dann gegeben, wenn durch den Einsatz von Freiwilligen keine hauptamtlichen Kräfte ersetzt werden, d.h. die Einstellung von neuen Beschäftigten nicht verhindert wird und keine Kündigung von Beschäftigten erfolgt.

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Arbeitsmedizinische Untersuchung

Von der Einsatzstelle sind die ggf. notwendigen ärztlichen Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen nach den Richtlinien der jeweiligen Berufsgenossenschaft zu veranlassen und die hierfür entstehenden Kosten zu übernehmen. Sollten die Vorsorgemaßnahmen auf Wunsch der Freiwilligen nicht durchgeführt werden, ist dies zu dokumentieren.

Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ärztlich untersuchen lassen und die Bescheinigung vor Beginn des Freiwilligendienstes in der Einsatzstelle vorlegen.

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Arbeitsschutz

Obwohl das Verhältnis zwischen den Freiwilligen und der Einsatzstelle bzw. dem Träger kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts ist, wird der Freiwilligendienst hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend gelten die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen, wie z.B. das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, das Jugendarbeitsschutzgesetz, das Mutterschutzgesetz und das SGB IX (Schwerbehindertenrecht).

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Arbeitsunfall

Ein Unfall während der Arbeitszeit oder auf dem Arbeitsweg gilt als Arbeitsunfall, bzw. Wegeunfall und ist bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 2 Tagen durch die Einsatzstelle der Berufsgenossenschaft zu melden.

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Arbeitszeit

Bei einem Freiwilligendienst handelt es sich um einen ganztägigen Dienst. Die wöchentliche Arbeitszeit richtet sich nach den tariflichen Regelungen der jeweiligen Einsatzstelle. Für Frauen und Männer über 27 (im BFD) ist auch ein Teilzeitdienst von mehr als 20 Stunden möglich. Überstunden oder Wochenenddienste werden zeitnah mit Freistunden abgegolten. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren gelten die Schutzvorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes (z.B. keine Nachtarbeit, gesonderte Pausenregelungen). Die Seminare gelten als Arbeitszeit.

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Ausländische Freiwillige

Ausländische Bewerber/innen können grundsätzlich am FSJ oder BFD teilnehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie über einen Aufenthaltstitel (z.B. ein Visum) verfügen, der sie zur Erwerbstätigkeit berechtigt. Freiwilligen aus dem Ausland (Incomer) kann für die Teilnahme an einem Freiwilligendienst eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 des Aufenthaltsgesetzes erteilt werden. Freiwillige aus dem Ausland müssen sich, in Deutschland angekommen, sofort beim zuständigen Einwohnermeldeamt registrieren lassen.

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Auslandsaufenthalte

Kurzzeitige dienstliche Auslandsaufenthalte von Freiwilligen sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig: Auslandseinsätze dürfen nicht länger als drei Wochen dauern und die Dauer von 6 Wochen (bezogen auf den gesamten Dienstzeitraum) nicht überschreiten. Die Tätigkeiten während des Auslandseinsatzes müssen im Rahmen der vereinbarten Tätigkeitsbeschreibung liegen. Die Einsatzstelle verpflichtet sich, die Freiwilligen während des Auslandseinsatzes versicherungs- und haftungsrechtlich abzusichern (z.B. Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, Krankenrücktransport) und für entstehenden Kosten in Vorleistung zu treten.

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Ausweis

Mit Beginn des Freiwilligendienstes erhalten Freiwillige vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) einen Ausweis für ihre Dienstzeit. Mit diesem Ausweis werden z.T. Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr und beim Besuch von Einrichtungen (z.B. Kino, Museum, Schwimmbad, Volkshochschule) entsprechend der Ermäßigungen für Schüler/innen, Azubis oder Student/innen gewährt.

Siehe auch: -> Vergünstigungen

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Berufsschulpflicht

Freiwillige sind von der Berufsschulpflicht nach dem Niedersächsischen Schulgesetz (§ 70 Abs. 4 NSchG) befreit. In der Regel verlangt die zuständige Berufsschule zu Beginn des Freiwilligendienstes eine Bescheinigung.

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Bescheinigung

Der Träger stellt zu Beginn und nach Abschluss des Dienstes eine Bescheinigung über den zu leistenden bzw. geleisteten Freiwilligendienst aus.

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Bewerbung

Siehe: -> Bewerbung

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Bildungsjahr

Das FSJ ist nach dem Jugendfreiwilligendienstgesetz ein soziales Bildungsjahr. Freiwilligendienste gehören zu den besonderen Formen des bürgerschaftlichen Engagements und fördern die Bildungsfähigkeit junger Menschen. Der BFD soll nach dem Gesetz lebenslanges Lernen ermöglichen. Ziel von Freiwilligendiensten ist, soziale Erfahrungen zu vermitteln, Kompetenzen zu erweitern und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken.

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Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist eine Dienstleistungsbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ). Das BAFzA ist u.a. für die Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes zuständig.

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Datenschutz

Personenbezogene Daten der Freiwilligen unterliegen dem Datenschutz und dürfen von Einsatzstellen, Träger und Zentralstellen nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden, soweit dies für die Durchführung des Freiwilligendienstes erforderlich ist.

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Dauer

Freiwilligendienste werden in der Regel für 12 zusammenhängende Monate, mindestens jedoch 6 Monate und höchstens 18 Monate geleistet. Im Rahmen eines besonderen pädagogischen Konzeptes des Trägers ist eine Verlängerung bis zu 24 Monaten möglich.

Mehrere verschiedene, mindestens sechsmonatige Freiwilligendienste können bis zu einer Höchstdauer von 18 Monaten kombiniert werden.

Zwischen der Ableistung eines oder mehrerer BFD bzw. FSJ mit einer Gesamtdauer von 18 (24) Monaten und dem Beginn eines erneuten BFD müssen fünf Jahre liegen. Die Fünf-Jahres-Frist beginnt dabei nach dem letzten Dienstmonat der 18(24) Monate.

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Dienstbesprechungen

Die Freiwilligen nehmen in der Regel an Dienstbesprechungen sowie dienstlichen Veranstaltungen der Einsatzstelle teil. Wünschenswert ist es, wenn den Freiwilligen  die Teilnahme an Schulungen, Fortbildungen und Supervisionen ermöglicht wird.

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Einarbeitung

Für den Großteil der jungen Erwachsenen stellt der Freiwilligendienst die erste längerfristige Erfahrung im Berufsleben dar. Die Einarbeitungsphase sollte deshalb sorgfältig geplant werden und mindestens zwei Wochen umfassen. Während der Einarbeitung werden die Freiwilligen u.a. über die Aufgaben und Tätigkeiten der Freiwilligen, die Arbeitsweise, die Aufgaben und Organisation der Einsatzstelle und das Leitbild der Einsatzstelle informiert. Verantwortlich für die Einarbeitung sind die Praxisanleiter/innen in der Einsatzstelle.  Siehe auch: -> Anleitung in den Einsatzstellen

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Einsatzstelle/ -felder

Der Freiwilligendienst wird als überwiegend praktische Hilfstätigkeit (siehe auch: -> Arbeitsmarktneutralität) in gemeinwohlorientierten Einrichtungen geleistet. Die Einrichtung, in der die Freiwilligen arbeiten, ist die Einsatzstelle. Einsatzstellen sind z.B. Krankenhäuser, Altenheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, Schulen, Bildungshäuser oder Erholungsheime. Die Freiwilligen können in verschiedenen Bereichen der Einsatzstelle eingesetzt werden, wie z.B. der Pflege, dem begleitenden Dienst, der Gruppenbetreuung, der Verwaltung, der Hauwirtschaft oder dem Hausmeisterdienst. Für den Einsatz der Freiwilligen ist eine Tätigkeitsbeschreibung notwendig.

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Einsatzstellenbesuch

Siehe: -> Zusammenarbeit Einsatzstelle und Träger

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Einsatzstellenkonferenz

Siehe: -> Zusammenarbeit Einsatzstelle und Träger

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Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Die Fortzahlung des Taschengeldes ist im Freiwilligendienst vertraglich geregelt. Im Krankheitsfall werden bis zur Dauer von sechs Wochen Taschengeld und Sachleistungen von der Einsatzstelle weitergezahlt. Im Anschluss daran erhalten die Freiwilligen ihre Entgeltfortzahlung von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Im BFD besteht bereits vom ersten Tag des Freiwilligendienstes an der Anspruch auf Fortzahlung des Taschengeldes. Im FSJ besteht der Lohnfortzahlungsanspruch erst nach vierwöchiger Dauer des Dienstes.

Bitte beachten Sie auch die Informationen unter Mitteilungspflichten der Einsatzstellen im BFD

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Ermäßigungen für Freiwillige

Siehe: -> Ausweis

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Fahrtkosten

Einsatzstellen haben die Möglichkeit, in Absprache mit der/dem Freiwilligen einen Teil der Geldersatzleistung für Unterkunft (siehe auch: -> Leistungen) nicht in bar, sondern in Sachleistungen, etwa einer BahnCard oder einem ÖPNV-Ticket zu gewähren. Im öffentlichen Personennahverkehr erhalten Freiwillige in der Regel dieselben Ermäßigungen wie Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende. Als Berechtigungsnachweis gilt der Freiwilligenausweis oder eine entsprechende Bescheinigung des Trägers.

Fahrtkosten zu Seminaren: Für Fahrten zu Seminaren entstehen den Freiwilligen keine Kosten. Die Erstattung der Fahrtkosten erfolgt in der Regel durch den Träger. Ausnahme bei Fahrten zu den Bildungszentren (im BFD): Freiwillige im BFD sind zur Teilnahme an einer politischen Bildungswoche in den Bildungszentren des Bundes verpflichtet. Die Fahrtkosten zu den Bildungszentren werden zunächst durch die Einsatzstelle ausgelegt. Nach dem Seminar reicht die Einsatzstelle einen Erstattungsantrag beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ein. Die Originalbelege verbleiben in der Einsatzstelle (mindestens 5 Jahre aufzubewahren) und sind nur auf Aufforderung des Bundesamtes bei Prüfung vorzulegen. Die Antragsformulare stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

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Freistellung vom Dienst (Sonderurlaub)

Freiwillige können im Einvernehmen mit der Einsatzstelle entgeltlich oder unentgeltlich vom Dienst freigestellt werden.

Bitte beachten Sie auch die Informationen unter Mitteilungspflichten der Einsatzstellen im BFD

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Freizeitausgleich

Eine Vergütung des Freizeitausgleichanspruches in Geld ist nicht möglich. Mehrarbeit wird im Verhältnis 1:1 in Freizeit ausgeglichen.

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Führungszeugnis

Freiwillige, die ihren Dienst in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe (oder in einer vergleichbaren Einrichtung) leisten, müssen der Einsatzstelle vor Dienstbeginn ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ist die/der Freiwillige einschlägig vorbestraft, darf sie/er nicht beschäftigt werden. Freiwillige sind grundsätzlich von der Gebühr für die Erstellung eines Führungszeugnisses befreit. (siehe: -> Merkblatt Führungszeugnis). Bei der Beantragung des Führungszeugnisses muss dazu ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden (siehe: -> Antrag Kostenbefreiung Führungszeugnis)

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Gesetze

Gesetzliche Grundlage für das FSJ ist das Gesetz zur Förderung von Jungendfreiwilligendiensten (JFDG) und für den BFD das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG). Weiterhin gelten die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen (siehe: -> Arbeitsschutz).

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Haftpflicht

Die Einsatzstelle informiert die Freiwilligen zu Beginn des Einsatzes  darüber, welche Tätigkeiten von Hilfskräften übernommen werden dürfen und welche Tatbestände im Rahmen der Dienstpflicht durch eine Haftpflichtversicherung abgesichert sind. Im Rahmen der Betriebshaftpflichtversicherung besteht Versicherungsschutz für Schäden die Beschäftigte, also auch Freiwillige, Dritten zufügen.

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Hospitation

Siehe: -> Hospitation

Am Hospitationstag sind die Hospitierenden über die Berufsgenossenschaft der Einrichtung unfall- und haftpflichtversichert (wie alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden). Bei der Einstellung von FSJ- und BFD-Freiwilligen ist die Mitarbeitervertretung (MAV) der jeweiligen Einrichtung zustimmungspflichtig.

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Impfung

Siehe: -> Arbeitsmedizinische Untersuchung

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Kindergeld

Eltern, deren Kinder das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und einen Freiwilligendienst ableisten, können Kindergeld bzw. steuerliche Freibeträge für Kinder erhalten. Das gilt nur soweit das Gesamteinkommen eines Kindes über 18 Jahren nicht die Einkommensgrenze nach dem Bundeskindergeldgesetz übersteigt.

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Konflikte

Die Einsatzstelle informiert den Träger unmittelbar bei Krisen oder Konflikten, die den Freiwilligen oder den Freiwilligendienst in der Einrichtung betreffen.  Dringender Informationsbedarf besteht vor allem bei unentschuldigtem Fernbleiben vom Arbeitsplatz, Schwangerschaft oder längerer Abwesenheit wegen Krankheit. Der Träger vermittelt bei Konflikten zwischen Freiwilligen und Einsatzstelle.

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Krankheitsfall

Ein Krankheitsfall ist der Einsatzstelle unverzüglich mitzuteilen. Die Arbeitsunfähigkeit ist ab dem 1. Krankheitstag von einem Arzt zu bescheinigen. Innerhalb von 3 Werktagen muss die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung der Einsatzstelle vorgelegt werden. Der Träger benötigt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (im Original!) ausschließlich für versäumte Seminartage. Siehe auch: -> Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

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Krankenversicherung

Freiwillige werden für die Dauer des Freiwilligendienstes als eigenständige Mitglieder in der gesetzlichen Krankasse pflichtversichert. Die Beiträge werden vollständig von der Einsatzstelle übernommen und an die Krankenkasse abgeführt. Eine Familienversicherung ist für die Zeit des Freiwilligendienstes ausgeschlossen. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt auch für Freiwillige, die vor Dienstantritt privat versichert waren. Sie können die private Versicherung für die Zeit des Freiwilligendienstes ruhen lassen und anschließend zu denselben Konditionen fortführen. Dieses muss jedoch VOR Beginn des Freiwilligendienstes beantragt werden.

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Kündigung

Freiwillige, Einsatzstelle und Träger verpflichten sich für die vertraglich festgelegte Dauer eines Dienstes. Die Kündigungsfristen regelt die Vereinbarung. Während der Probezeit kann die Vereinbarung von jedem Vertragspartner ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 14 Tagen gekündigt werden. Nach Ablauf der Probezeit kann die Vereinbarung von den Parteien mit eine Frist von vier Wochen zum fünfzehnten oder zum Ende des Kalendermonats gekündigt werden (ordentliche Kündigung). Daneben kann die Vereinbarung aus wichtigem Grund (im Sinne des § 626 BGB) ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist außerordentlich (fristlos) gekündigt werden. Kündigungen müssen schriftlich erfolgen. Der Träger ist in die Entscheidung mit einzubeziehen.

Im BFD ist zu beachten: Ein BFD kann nur vom Freiwilligen oder dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) gekündigt werden. Einsatzstelle und Träger können eine Bitte um Kündigung ans BAFzA richten. Kündigungen im BFD leitet der Träger ans BAFzA weiter. Für die Bearbeitung der Kündigung im BAFzA sind zusätzlich 3 Wochen einzuplanen. Eine Bitte um ordentliche Kündigung muss dementsprechend 7 Wochen vor dem gewünschten Ablauf des FWD im BAFzA eingehen, damit das BAFzA die Kündigung fristgerecht aussprechen kann.

Bevor es zu einer Kündigung kommt, empfehlen wir mit der/dem Freiwilligen das Gespräch zu suchen und die Gründe, die zu einer möglichen Kündigung führen, zu erörtern. Ein Freiwilligendienst ist ein Lerndienst, und sollte die Möglichkeit zur Veränderung bieten.

Darüber hinaus ist der Weg über eine Abmahnung zu bedenken: Der/dem Freiwilligen sollte – zusätzlich zu einem erfolgten Gespräch – schriftlich das Fehlverhalten mitgeteilt und das Verhalten aufgezeigt werden, das in Zukunft erwartet wird.

 

 

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Leistungen (Taschengeld und Sach-/ Geldersatzleistungen)

Der Freiwilligendienst ist als freiwilliges Engagement ein unentgeltlicher Dienst. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld. Einsatzstellen können Unterkunft, Verpflegung, und Arbeitskleidung zur Verfügung stellen. Werden Unterkunft, Verpflegung und/ oder Arbeitskleidung nicht gestellt, werden Geldersatzleistungen in Form von Kostenerstattungen bis zur Höhe der jeweils gültigen Sachbezugswerte gezahlt. Alle Leistungen sind in der Vereinbarung geregelt. Die Beiträge zur Sozialversicherung werden von der Einsatzstelle gezahlt.

Während der Bildungsseminare werden die Freiwilligen durch den Träger (DiCV) voll verpflegt. Die Geldersatzleistung wird für alle Freiwilligen um den Wert der während der Bildungsseminare angebotenen Mahlzeiten gemindert.

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Minderjährige

Auch Minderjährige können, nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht, einen Freiwilligendienst absolvieren. Beim Einsatz von minderjährigen Freiwilligen muss die Einsatzstelle die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetz einhalten. Seine Bestimmungen beziehen sich u.a. auf die zulässige Arbeitszeit, notwendige Arbeitspausen während des Dienstes und die Erstuntersuchung vor Dienstantritt. Siehe auch: ->Broschüre „Klare Sache“ mit Informationen zum Jugendarbeitsschutz

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Mitteilungspflichten der Einsatzstellen im BFD

Nach § 17 Abs. 3 BFDG wird den Einsatzstellen der Aufwand für das Taschengeld, die Sozialversicherungsbeiträge und die pädagogische Begleitung im Rahmen der festgelegten Obergrenzen erstattet. Das BAFzA ist unverzüglich zu informieren, wenn dieser Aufwand entweder nicht entsteht, oder die Erstattung durch einen anderen Kostenträger erfolgt bzw. erfolgen kann.

Dies ist zum einen der Fall, wenn die/der Freiwillige keinen Anspruch auf die Leistungen aus der Vereinbarung hat. Beispiele hierfür können sein:

  • Die/der Freiwillige nimmt den BFD ohne Entschuldigung nicht auf, bzw. bleibt während des BFD unentschuldigt fern
  • Die sechswöchige Weiterzahlungspflicht durch die Einsatzstelle im Krankheitsfall ist abgelaufen, bzw. läuft ab und die/der Freiwillige ist weiterhin krankgeschrieben
  • Die/der Freiwillige wird unentgeltlich vom Dienst freigestellt

Zum anderen ist dies der Fall, wenn die/der Freiwillige bzw. die Einsatzstelle Leistungen eines anderen Kostenträgers in Anspruch nehmen kann. Beispiele hierfür können sein:

  • Freiwillige im BFD, deren Kinder erkrankt sind und bei denen die Voraussetzungen für die Gewährung von Kinderkrankengeld nach § 45 SGB V und damit auf Freistellung vom Dienst vorliegen
  • Inanspruchnahme von Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften des Mutterschutzgesetzes durch die Freiwillige während der Mutterschutzzeit
  • Inanspruchnahme von Leistungen aus der Umlage U2 nach den Vorschriften des Aufwendungsausgleichgesetzes durch die Einsatzstelle, für die Zahlung von Taschengeld und SV-Beiträgen während der Zeit eines Beschäftigungsverbotes
  • Inanspruchnahme der in den entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften enthaltenen Erstattungsmöglichkeiten, wenn die/der Freiwillige als ehrenamtlich tätige Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr oder Helfer im Katastrophenschutz für ihre Tätigkeit freigestellt werden müssen.

Bitte teilen Sie uns über die E-Mailadresse info@jungecaritas.de diese Informationen mit. Wir übernehmen dann für Sie die Übermittlung der Information zum BAFzA.

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Mutterschutz

Obwohl ein Freiwilligendienst kein Arbeitsverhältnis ist, wird er hinsichtlich der Mutterschutzvorschriften vom Gesetzgeber einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend findet das Mutterschutzgesetz Anwendung, damit einhergehend die Beschäftigungsverbotsvorschriften und der Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Personen, die einen Freiwilligendienst ableisten, sind seit dem 1. Juli 2012 in das U2-Verfahren nach dem Aufwendungsausgleichgesetz (AAG) für Mutterschaftsaufwendungen einzubeziehen.

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Nachtdienst

Nachtdienste sind im Freiwilligendienst nicht erlaubt. Freiwillige verrichten praktische Hilfstätigkeiten. Sie dürfen nicht ohne Anleitung tätig sein.

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Nebentätigkeit/Zuverdienst

Freiwilligendienste werden in der Regel ganztätig geleistet. Daraus ergibt sich, dass die Freiwilligen ihre volle Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Freiwillige können eine Nebentätigkeit ausüben, soweit dies unter Beachtung der Höchstarbeitszeitgrenzen des Arbeitszeitgesetzes möglich ist. Die Nebentätigkeiten muss der Einsatzstelle angezeigt, bzw. von ihr genehmigt werden. Ausländische Freiwillige, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 Aufenthaltsgesetz in Verbindung mit § 14 Abs. 1 Nr. 1 Beschäftigungsverordnung erhalten haben, dürfen keine Nebentätigkeit ausüben.

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Pädagogische Begleitung

Die pädagogische Begleitung umfasst die an Lernzielen orientierte fachliche Anleitung der Freiwilligen in der Einsatzstelle, die individuelle Betreuung durch die pädagogischen Fachkräfte des Trägers und durch die Einsatzstelle sowie die Seminararbeit. Im FSJ liegt die Verantwortung der gesetzlich vorgeschriebenen Seminare allein beim Träger. Im BFD sind zusätzlich die Bildungszentren vom Bund für die Durchführung und Organisation von Seminaren beauftragt. Einsatzstellen und Träger verfolgen gemeinsam die Ziele des Dienstes, insbesondere soziale Kompetenz, Persönlichkeitsbildung sowie die Förderung der Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Siehe auch: -> Pädagogisches Konzept

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Prävention (von sexualisierter Gewalt)

Nach der Präventionsordnung tragen Einsatzstellen die Verantwortung dafür, dass alle Mitarbeiter/innen, die bei ihrer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen in Kontakt kommen über die Prävention von sexuellem Missbrauch (sexualisierter Gewalt) geschult werden.

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Qualitätsstandards

Freiwilligendienste in katholischer Trägerschaft unterliegend Qualitätsstandards. Diese beziehen sich auf die konkrete Durchführung der Freiwilligendienste in der Einsatzstelle und für den Träger. Die für die Einsatzstelle relevanten Standards finden Sie hier -> Qualitätsziele

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Rechtsverhältnis

Die Tätigkeit im Rahmen eines Freiwilligendienstes ist weder ein Arbeits- noch ein Ausbildungsverhältnis. Zwischen den Vertragspartnern wird eine privatrechtliche Vereinbarung geschlossen.

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Seminare

Der Gesetzgeber schreibt für den Freiwilligendienst die Teilnahme an Seminaren vor. Seminartage sind Regelarbeitstage. Die Einsatzstelle stellt Freiwillige zur Teilnahme an Seminaren (ohne Anrechnung auf die dienstfreien Tage) frei. Die Seminartage werden nach der Dauer des Freiwilligendienstes berechnet. Insgesamt sind während eines zwölfmonatigen Dienstes 25 Seminartage verpflichtend. Wird ein Dienst über den Zeitraum von zwölf Monaten hinaus vereinbart oder verlängert, erhöht sich die Zahl der Seminartage um mindestens einen Tag pro Monat der Verlängerung. Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, nehmen in angemessenem Umfang (1 Tag pro Monat) an den Seminaren teil. Inhalte der Seminare: -> Pädagogisches Konzept

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Sozialversicherung

Nach den gesetzlichen Grundlagen werden Freiwillige sozialversicherungsrechtlich behandelt wie Beschäftigte oder Auszubildende. Freiwillige sind während ihrer Dienstzeit Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) zur Sozialversicherung werden von der Einsatzstelle geleistet. Als Berechnungsgrundlage der Beiträge dient das Taschengeld plus der Wert der Sachbezüge (Unterkunft, Verpflegung) bzw. die hierfür gezahlte Geldersatzleistung.

Sonderreglungen:

  • Für Einsatzstellen fallen erhöhte Sozialversicherungsbeiträge an, wenn einen Monat vor Dienstbeginn ein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis bestand (dazu zählen auch eine betriebliche Ausbildung oder ein Freiwilligendienst mit Dienstartwechsel).
  • Seit dem 1. Januar 2017 muss für Freiwilligendienstleistende, die die Regelaltersrente erreicht haben, der Arbeitgeberanteil in der Arbeitslosenversicherung nicht mehr gezahlt werden. Pensionäre im engagierten Ruhestand tangiert diese Regelung nicht. 

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Steuern

Das gezahlte Taschengeld im Freiwilligendienst ist steuerfrei. Sachleistungen, wie Unterkunft und Verpflegung oder entsprechende Geldersatzleistungen gehören zu den steuerpflichtigen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und unterliegen der Besteuerung. In der Regel bleiben diese Einkünfte aber unterhalb der steuerlichen Freibeträge.

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Taschengeld

Siehe: -> Leistungen

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Tätigkeitsbeschreibung

Die Einrichtung erstellt eine Tätigkeitsbeschreibung für jeden Einsatzplatz. Diese wird mit dem Träger abgestimmt. Die Tätigkeitsbeschreibungen dienen der Vermittlung von Bewerber/innen in die Einsatzstellen. Im Rahmen der Tätigkeitsbeschreibungen werden Freiwillige entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt.

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Träger

Der Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. ist im Bistum Hildesheim Träger für die Freiwilligendienste FSJ und BFD. Der Träger sorgt für die rechtmäßige Durchführung der Freiwilligendienste, insbesondere stellt er die pädagogische Begleitung sicher.

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Urlaub

Der Urlaubsanspruch ist in der Vereinbarung geregelt (26 Werktage Erholungsurlaub bei 12-monatigem Dienst). Bei einer längeren oder kürzeren Dienstzeit als einem Jahr verringert oder erhöht sich der Urlaubsanspruch pro Monat um ein Zwölftel des Jahresurlaubs. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten längere Urlaubsansprüche nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Mindestens zwei Wochen des Urlaubsanspruches sind (bei 12-monatigem Dienst) als Erholungsurlaub zusammenhängend zu gewähren. Während der Seminare kann kein Urlaub genommen werden.

Der Urlaubsanspruch muss in der jeweils definierten Zeit, also während der Dauer des Freiwilligendiensts, genommen werden. Rechtlich ist eine Auszahlung nicht genommener Urlaubstage nicht möglich, da dies auch die (missbräuchliche) Möglichkeit enthalten würde, Freiwilligen statt Urlaub Geld zu geben. Allerdings gibt es einen Anspruch darauf, dass nicht genommener Urlaub abgegolten werden muss (siehe § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz). Dabei ist unerheblich welche Gründe dazu geführt haben, dass der Urlaub nicht genommen werden konnte.

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Vereinbarung

Siehe: -> Vertragserstellung

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Vergünstigungen

Die Deutsche Bahn (DB) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) haben schriftlich bestätigt, dass Freiwillige des FSJs und des BFDs Vergünstigungen erhalte. DB: Erwerb einer ermäßigten Bahncard bis einschließlich 26 Jahre. VDV: Erwerb von rabattierten Zeitkarten (keine Einzelfahrkarten) bei Verkehrsunternehmen bzw. Verkehrsverbünden. Sollten Freiwillige Schwierigkeiten haben an der Ticketkasse Vergünstigungen zu erhalten, kann dem Schalterbeamten ein „Service-Paket“ vorgelegt werden, um das nötige Wissen über die bestehenden Vergünstigungsregelungen herzustellen.

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Waisenrente

Für die Dauer des Freiwilligendienstes besteht Anspruch auf Waisenrente, soweit die Voraussetzungen nach § 48 SGB VI vorliegen. Waisenrente kann bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gezahlt werden.

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Wochenenddienst

Freiwillige dürfen im Rahmen der dienstüblichen Dienstpläne am Wochenende arbeiten. Dabei ist zu beachten: Werden Freiwillige an einem Sonntag beschäftigt, ist ein Ersatzruhetag an einem Werktag in den darauffolgenden 2 Wochen zu gewähren. Bei Freiwilligen unter 18 Jahren findet das Jugendarbeitsschutzgesetz Anwendung.

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Zentralstelle

Die Zentralstellen tragen dafür Sorge, dass die ihnen angehörenden Träger und Einsatzstellen die Freiwilligendienste ordnungsgemäß durchführen. Der Deutsche Caritasverband (DCV) in Freiburg ist Zentralstelle im BFD, das Jugendhaus Düsseldorf e.V. ist Zentralstelle im FSJ.

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Zeugnis

Bei Beendigung des FSJ/BFD erhalten die Freiwilligen von der Einsatzstelle ein schriftliches Zeugnis, das sich auf die Leistung und Führung der Freiwilligen während der Dienstzeit erstreckt und berufsqualifizierende Merkmale des Dienstes mit aufnimmt.

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