Love & Respect – Lorcan 06/2022

Freiwillige*r des Monats – Juni 2022:

„Man weiß nie was kommt!“ – Arbeiten mit Tempo und Herz in der Notaufnahme

Lorcan (17) arbeitet seit ­­­­­­­­­September 2021 im St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim. Er unterstützt das dynamische Team der Zentralen Notaufnahme. Sein Kollegium ist begeistert, weil er Schnelligkeit und Kommunikationstalent vereinbaren kann.

Jeder Tag, jede Stunde ist anders. Menschen kommen in ihrer Not: Schmerzen, offene Wunden, Knochenbrüche etc. Manchmal gibt es akute Notfälle, wo andere Patienten warten müssen. Lorcan unterstützt die Abläufe 24/7. Immer wieder müssen Behandlungsräume vor- und nachbereitet werden. Oft übernimmt der BFDler Wege ins Labor zur Blutkontrolle oder Wege im Patiententransport. Bei der Aufnahme übernimmt er das Vitalzeichenmessen. Es gibt auch die weniger akuten Notfälle, oft ältere Patienten mit chronischen Erkrankungen. Da wird auch mal gelacht, wenn ein optimistischer Patient aus dem Rettungswagen ruft: „Ich bin´s wieder!“ Im Patientenkontakt wird Lorcan trotz aller Hast und Eile eine seltene Herzlichkeit nachgesagt.

Lorcan liefert körperliche und emotionale Höchstleistung. Dabei bleibt er solide und will nach dem BFD die Schule vernünftig zu Ende machen. Ein Ausbildungsangebot in der Krankenpflege nimmt er zunächst nicht wahr. Offen bleibt, ob der junge Mann den Trubel der Notaufnahme vermisst.

Die Junge Caritas staunt über diesen charmanten Freiwilligen mit Esprit im Einsatzfeld Krankenhaus und meint, er verdient Love&Respect.

Love & Respect – Pauline 05/2022

Freiwillige*r des Monats – Mai 2022:

Auch ohne Worte kann sie verstehen.

Pauline beschäftigt sich in ihrem FSJ viel mit dem Suchen und Finden von Sprache. Die Kinder der Igelgruppe im Sprachheilkindergarten St. Bonifatius in Lüneburg profitieren von dem Einsatz der 20-Jährigen. Dabei ist ihre besondere Empathie die Basis für ihren Freiwilligendienst.

„Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen sind oft schwer zu verstehen“ berichtet die Praxisanleiterin von Pauline. Die Freiwillige versteht die Mimik und Gestik der Kinder in besonderer Weise. Aus jedem Gesellschaftsspiel oder Buchanschauen initiiert sie eine Lernsituation für die Kinder. Pauline unterstützt nicht nur die ErzieherInnen im KiTa-Alltag, sondern auch die Sprachtherapie.

„Auf/ unter/ neben/ hinter / vor – Wohin hat der Igel das Futter gelegt?“ – Wort- und Sprechübungen machen Pauline unheimlich viel Spaß, so dass sich ihre berufliche Orientierung in Richtung Logopädie und Gebärdendolmetschen entwickelt hat.

Es sind aber nicht nur die therapeutischen Übungen, die interessant und erfüllend sind, sondern auch der unmittelbare Kontakt zu den Kindern. Der gemeinsame Ausflug zum „Hühnerwald“ gehört zu ihren Lieblingsaktionen. Auch die Gemeinschaft im Team schätzt Pauline sehr. Gemeinsam werden die kleinen Schritte der Sprachheilung der Kinder gefeiert.

Pauline kann sich auf das Tempo der Kinder einlassen. Den Sprachdefiziten begegnet sie liebevoll und mit viel Geduld. Nicht nur ihre Praxisanleiterin ist über ihre Empathie sprachlos, sondern auch die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect!

Love & Respect – 04/2022

Freiwillige des Monats – April 2022:

„Mit wenig viel(e) erreichen!“

Aktionswochen bei der Jungen Caritas. Etwa 200 Freiwilligendienstleistende beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen – Krieg, Corona, Klimakrise. Die Challenge ist, in sieben Großstädten Niedersachsens von Bremen über Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Hildesheim bis Göttingen Menschen eine Botschaft zu vermitteln: „Bitte Lächeln!“

Die Frühlingsmonate März/April laden dazu ein, Blumen und Ermutigungskarten zu verschenken. Coronageprüfte Berufsgruppen wie BusfahrerInnen, VerkäuferInnen oder Pflegepersonal standen im Fokus der wertschätzenden Aktivitäten. Mit bunter Straßenkreide wurden Botschaften der Liebe und des Friedens in die Fußgängerzonen kommuniziert.

Die Aktionstage unterstützten auch bekannte Projekte wie „Pfand gehört daneben“, eine Mülltrenn-kampagne oder „Stolpersteine putzen“ in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Konkrete Hilfe bekam ein Altenheim beim Möbelaufbau. Eine andere Gruppe verteilte selbst belegte Brötchen für Wohnungslose in einer Bahnhofsgegend.

Die Teilnehmenden der Frühjahrs-Aktionswochen haben vielerorts Glücksmomente produziert – mit kleinen Geschenken, starken Nachrichten per Straßenkreide und konkreter Hilfe. Die Junge Caritas meint, ihr alle habt die Welt ein Stück besser gemacht. Das verdient Love&Respect.

Love & Respect – Philipp 03/2022

Freiwillige*r des Monats – März 2022:

„Immer bei der Sache bleiben!“ – Ein BFDler entwickelt Professionalität.

Philipp (20 J.) arbeitet seit 6 Monaten im Ideenbahnhof des CaritasNetzwerk Salzgitters für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Formal wird hier Hilfesuchenden zu einer neuen Alltagsstruktur z.B. nach einem Klinikaufenthalt verholfen. Emotional fordert diese Beziehungsarbeit heraus.

Den Bundesfreiwilligendienst macht Philipp aus Interesse am Berufsfeld Psychologie. Er findet es immer spannend, warum Menschen sind, wie sie sind und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. In seiner Einsatzstelle bekommt er Einblicke in krankmachende Faktoren und deren Folgen.

Mit Menschen hat der Bundesfreiwillige nun in vielen Facetten zu tun – im Bus bei seinen Hol- und Bringdiensten, bei Brettspielen, beim Handwerkern, beim Gärtnern, beim Sport oder am Telefon. Das gemeinsame Kochen ist besonders familiär. Man hört viele Geschichten, auch schicksalhafte.

„Unsere Tagesgäste brauchen viel Ermutigung, da sie oft mit Rückschlägen zu kämpfen haben“ berichtet Philipp. Er hört oft geduldig zu und achtet auf Distanz. „Ich versuche es immer mit der Sachorientierung, dass die Aufmerksamkeit der Gäste bei der aktuellen Tätigkeit, z.B. beim Tomatenschneiden bleibt.“

Manchmal kann Philipp seine Gedanken nach der Arbeit nicht abstellen. Als Ausgleich macht er Sport und trifft sich gerne mit Freunden. Abschalten kann Philipp gut auf den langen Autofahrten zur Arbeit.

Professionell zu arbeiten, hat nicht immer mit jahrelanger Praxis zu tun. Das beweist Philipp mit einer guten Balance zwischen Nähe und Distanz zu hilfesuchenden Menschen seiner Einsatzstelle. Die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect.

Love & Respect – Sam 02/2022

Freiwillige*r des Monats – Februar 2022:

„Mein FSJ-Start war ein MUTanfall.“

Samantha, genannt Sam (21 Jahre) ist künstlerisch begabt und drückt es gern mit ihren Outfits aus. Sam ist ebenso herzlich und sensibel im Umgang mit Menschen. Das für sie passende Berufsfeld zu finden, war lange wie eine Nebelbank auf dem Meer.

Anfang 2021 führt Sams Weg in die Caritas Werkstätten Hannover. Bei einem Hospitationstag ist sie beeindruckt von der Tischlerei. Hier arbeiten Männer mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen an Holzaufträgen externer Firmen. Das in Aussicht gestellte Arbeitspaket erschien der jungen Frau sehr herausfordernd. Trotzdem wirft sie alle Bedenken über Bord und steuert ins Ungewisse, in das Land hinter dem Nebel.

Nach 12 Monaten FSJ berichtet Sam von vielen Neuentdeckungen. Die Beschäftigten mögen ihre bunte Ausstrahlung und dürfen sich auch mal ihre nächste Haarfarbe wünschen. Das Arbeiten mit Holz macht ihr viel Freude. Sie hat ein eigenes Regal entworfen und gezimmert. Am Arbeitsplatz ist sie organisiert und mag es ordentlich. Sie verlängert ihren Dienst um weitere 6 Monate und will die Zeit für Bewerbungen nutzen. Kreativsein und Behindertenhilfe passen für sie gut zusammen.

Inzwischen ist Sam für andere Freiwillige in der Werkstatt eine MUTmacherin geworden. Demnächst soll sie offizielle Sprecherin für die aktuell 15 jungen Freiwilligen vor Ort werden. Ihre Aufgabe ist es, Austausch und Gemeinschaft untereinander zu fördern. „Ich bin gut darin, andere ins Boot zu holen.“, erzählt Sam selbstbewusst.  

Sam hat in einer unsicheren, beruflichen Situation MUT bewiesen und ist zur MUT-Botschafterin für andere Freiwillige geworden. Die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect.

Love & Respect – Steven 01/2022

Freiwillige*r des Monats – Januar 2022:

„Like a boss“ – wie ein Freiwilliger sich Herausforderungen stellt

Trotz Corona-Beschränkungen und der Schließung seiner Einsatzstelle bleibt Steven ein engagierter BFDler mit Plan.

Bereits als Abiturient suchte er nach Alternativen zu einem Studium während der Pandemie. Ursprünglich wollte er sich beruflich in Richtung Eventmanagement entwickeln. In Zeiten mit ständig abgesagten Events ändert er den Plan.  Der 20-Jährige entscheidet sich für einen Bundesfreiwilligendienst im Karl-Leisner-Haus in Wolfsburg.

Im Spätsommer 2021 konnte es losgehen. Aufgaben waren ein Cafébetrieb sowie inhaltliche und organisatorische Veranstaltungskoordination der Kinder- und Jugendgruppen. Was mit großer Freude begann, wurde durch erneute Pandemieauflagen behindert.

Gemeinsam mit seinem Anleiter überlegt sich Steven alternative Einsatzbereiche und entwickelt seine eigene „Split-Week“.

In Eigenregie bietet er digitale Angebote und Spiele für die jungen Gästen vom Jugendhaus an: „So können wir in Kontakt bleiben.“ berichtet der BFDler zufrieden. Regelmäßig unterstützt er auch den Caritas-Mittagstisch in Wolfsburg und verteilt Lebensmittel an Bedürftige. Eine neue Herausforderung, die ihn angesichts der Ausweglosigkeit der Menschen manchmal traurig macht und ins Nachdenken bringt.

Mittlerweile ist der Wunsch nach einem guten, sicheren Job für Steven größer geworden: „Damit hat man einfach mehr Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten in dieser Welt.“

Steven zeigt Impro-Talent in unsicheren Zeiten und gewinnt dabei gute Erfahrungen, die sein Leben -vielleicht einmal als Führungsperson- nachhaltig prägen. Die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect.

Love & Respect – Patricia 12/2021

Freiwillige*r des Monats – Dezember 2021:

KINDER und KRÄUTER blühen bei ihr auf

Im Flur der KiTa riecht es nach Schnittlauch. Das Naschen frischer Kräuter ist ein tägliches Ritual bei den Kindern der Kindertagestätte St. Maria Regina in Garbsen-Berenbostel.

Verantwortlich dafür ist die neue Freiwillige in der roten Gruppe: Patricia, 29 Jahre alt, Mutter, Ehefrau, Pflanzenliebhaberin, aktuell Bundesfreiwillige im Programm 27plus.

Patricia kümmert sich gerne um Sprösslinge. Zu Hause hat sie neben einer großen Sammlung an Grünpflanzen drei Kinder zwischen 6 und 11 Jahren. Schon früh wird sie Mutter und entscheidet sich bewusst für eine Familienauszeit. Der BFD soll in der beruflichen Neuausrichtung helfen.

Ihre Einsatzstelle kennt sie bereits aus der Elternperspektive. Das familiäre und herzliche Miteinander spricht sie seit vielen Jahren an.
Ein verwildertes Holzbeet bringt sie dazu, ein Gartenprojekt für alle Sinne zu starten. Zwei Vormittage hatte es gedauert, die Fläche gemeinsam mit den Kindern aufzuräumen und wieder neu mit Minze, Basilikum & Co. zu bepflanzen. Seitdem ist der neue Kräutergarten im Innenhof die Attraktion bei den kleinen Gärtnern.

Patricia nutzt ihren grünen Daumen, beschenkt Kinder mit besonderen Naturerlebnissen und hinterlässt bleibende Spuren in ihrer Einsatzstelle. Die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect.

Love & Respect – Yasser 11/2021

Freiwillige*r des Monats – November 2021:

„Bei einer Partie –Mensch, ärgere dich nicht! – verliere ich gern.“

Yasser (21 Jahre) macht seit September 2021 ein FSJ in der Seniorenarbeit der Caritas-St. Bernward Ambulante Pflege GmbH in Hildesheim.

Zeit mit alten Menschen verbringen, ist für Yasser mehr als Pflicht. Die Gäste der Tagespflege schätzen seine herzliche Art: „Sie rufen oft mich, obwohl ich der Neue bin“, berichtet er stolz. Tag für Tag gibt er Hilfestellung bei den Mahlzeiten, bietet Sportrunden, Spaziergänge oder Gesellschaftsspiele an.

Die echten Begegnungen mit älteren Menschen sind für Yasser lehrreich. Dadurch lebt er als junger Mann bewusster und dankbarer. Seine berufliche Qualifikation geht er mit dieser Haltung zielstrebiger an: Zunächst der Altenpflegeberuf, später eine Zusatzqualifikation für Pflegemanagement.

Familie ist für den angehenden Altenpfleger sehr wichtig, deshalb schätzt er die vertraute Atmosphäre in der Einrichtung. Yasser hat zusammen mit seiner Familie schon einiges durchgestanden, z.B. die Flucht aus Afghanistan vor 5 Jahren. Mittlerweile spricht er gut Deutsch und hat bereits zwei Schulabschlüsse absolviert.

Yasser verliert beim Gesellschaftsspiel, in seinem Leben gewinnt er. Die Junge Caritas meint, das verdient Love&Respect.

Erfahrungsbericht von Esther

Name:  Esther W.

Alter: 19 

Wohnort: Verden (Aller) 

Einsatzstelle & dein Tätigkeitsfeld:
St. Josef Kindergarten & mein Tätigkeitsfeld war hauptsächlich die Mitbetreuung der Kinder, aber auch hauswirtschaftliche Aufgaben, die eben dazugehören.  

Nenne 3 Wörter, die deinen Freiwilligendienst beschreiben (z.B. spannend, Abenteuer, Laternenfest): 
1. aufregend  
2. liebevoll 
3. lustig 

Was waren deine Aufgaben in deinem Freiwilligendienst? 
Meine Aufgaben waren zum einen die Mitbetreuung der Kinder, dies stand natürlich an erster Stelle. Darüber hinaus waren die Essensvor-und Nachbereitungen teil meines Dienstplanes und meist das, was sonst so anfiel; z.B Flurdienst oder Telefondienst. Ich hatte in meiner Einsatzstelle aber immer einen sehr schönen Ausgleich zwischen den Dingen, ich habe also immer noch viel Zeit mit den Kindern gehabt.  

An welchen Moment/welche Begegnung wirst du noch in 10 Jahren am liebsten zurückdenken? 
Hmm, schwer zu sagen, da für mich jeder Tag auf seine ganz eigene Art und Weise aufregend und wichtig war. Ich werde mich an das ganze Jahr positiv zurückerinnern und müsste ich all die kleinen Momente aufzählen, die ich mir jeden Tag versuche zu merken, würde das hier glaube ich eine ziemlich lange Liste werden. Ich kann so ein Jahr nur jedem ans Herz legen!  

Wovon hast du am meisten profitiert? 
Ich denke von meinen Kolleginnen, die mit mir jeden Tag sehr respektvoll umgegangen sind und mich von Anfang an gut integriert haben. Sie haben mir unfassbar viel zugetraut und ich konnte mich wirklich sehr ausleben. Ich konnte immer meine Ideen und Ratschläge äußern und es wurde alles immer sehr herzlich angenommen. Aber auch natürlich von den Kindern, die sich in kürzester Zeit an mich gewöhnt haben und für die ich immer die erste Anlaufstelle, ja meist noch vor den Erzieherinnen, war.  

Andere sollten unbedingt auch einen Freiwilligendienst machen, weil… 
Ich habe in diesem einen Jahr wirklich unfassbar viel lernen können. Ich habe irgendwie das Gefühl, mich selber gefunden zu haben. Jeden Tag konnte ich Neues lernen und Neues ausprobieren. Es hat mir sehr weitergeholfen, nicht nur bei meiner Berufswahl, sondern auch für das ganze weitere Leben. Ich kann vieles von meinem Erlernten mitnehmen. Ihr solltet einen Freiwilligendienst machen, um euch selber zu entdecken und um euch weiterzuentwickeln. Ihr könnt die Welt zu einer besseren machen, indem ihr euch sozial engagiert und Gutes tut!

Erfahrungsbericht von Marie-Sophie

Name: Marie-Sophie H.

Alter: 19

Wohnort: Garbsen

Einsatzstelle & dein Tätigkeitsfeld:
Fachbereich Jugendpastoral im bischöflichen Generalvikariat des Bistums Hildesheim

Nenne 3 Wörter, die deinen Freiwilligendienst beschreiben (z.B. spannend, Abenteuer, Laternenfest):
1. vielfältig
2. bereichernd
3. spannend

Was waren deine Aufgaben in deinem Freiwilligendienst? Vorbereitung und Durchführung von verschiedenen Angeboten der Jugendpastoral des Bistum Hildesheim, wie zum Beispiel „SMS – Spuren meiner Sehnsucht“, einem Angebot für Katecht*innen und Firmanden, Diözesanministrant*innentag, „Unterm Turm“ einem Kreativwochenende für Jugendliche, einer Jugendbegegnung in Kooperation mit den muttersprachlichen Gemeinden, die Jugendvesper im Dom mit Bischof Heiner und vieles mehr.

An welchen Moment/welche Begegnung wirst du noch in 10 Jahren am liebsten zurückdenken?
Ich kann mich nicht für einen Moment oder eine Begegnung entscheiden. Es gab so viele Momente und Begegnungen, wo ich glaube, dass ich in 10 Jahren noch daran denken werde, aber besonders schön war die Jugendbegegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Muttersprachen, wie italienisch, ukrainisch, polnisch oder auch kroatisch. Alle haben sich gut verstanden und man merkte, dass unser Glaube viele Sprachen spricht.

Wovon hast du am meisten profitiert?
Am meisten habe ich von den unterschiedlichen Menschen, denen ich in dieser Zeit begegnet bin profitiert. Von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft, über Menschen mit unterschiedlichen Berufsgruppen von Theologen, Religionspädagogen, Sozialpädagogen bis hin zu ganz anderen Berufsgruppen.

Andere sollten unbedingt auch einen Freiwilligendienst machen, weil…
man die Chance bekommt, in einer Einsatzstelle mitzuarbeiten, den Arbeitsalltag kennenlernt, sich ausprobieren kann und man über sich hinauswächst. In dieser Zeit sammelt man viele Erfahrungen, die eine Bereicherung für sein eigenes Leben sind. Man kann sich Zeit nehmen in diesem Jahr zu schauen, welchen beruflichen Weg man einschlagen möchte.