Erfahrungsbericht von Esther

Name:  Esther W.

Alter: 19 

Wohnort: Verden (Aller) 

Einsatzstelle & dein Tätigkeitsfeld:
St. Josef Kindergarten & mein Tätigkeitsfeld war hauptsächlich die Mitbetreuung der Kinder, aber auch hauswirtschaftliche Aufgaben, die eben dazugehören.  

Nenne 3 Wörter, die deinen Freiwilligendienst beschreiben (z.B. spannend, Abenteuer, Laternenfest): 
1. aufregend  
2. liebevoll 
3. lustig 

Was waren deine Aufgaben in deinem Freiwilligendienst? 
Meine Aufgaben waren zum einen die Mitbetreuung der Kinder, dies stand natürlich an erster Stelle. Darüber hinaus waren die Essensvor-und Nachbereitungen teil meines Dienstplanes und meist das, was sonst so anfiel; z.B Flurdienst oder Telefondienst. Ich hatte in meiner Einsatzstelle aber immer einen sehr schönen Ausgleich zwischen den Dingen, ich habe also immer noch viel Zeit mit den Kindern gehabt.  

An welchen Moment/welche Begegnung wirst du noch in 10 Jahren am liebsten zurückdenken? 
Hmm, schwer zu sagen, da für mich jeder Tag auf seine ganz eigene Art und Weise aufregend und wichtig war. Ich werde mich an das ganze Jahr positiv zurückerinnern und müsste ich all die kleinen Momente aufzählen, die ich mir jeden Tag versuche zu merken, würde das hier glaube ich eine ziemlich lange Liste werden. Ich kann so ein Jahr nur jedem ans Herz legen!  

Wovon hast du am meisten profitiert? 
Ich denke von meinen Kolleginnen, die mit mir jeden Tag sehr respektvoll umgegangen sind und mich von Anfang an gut integriert haben. Sie haben mir unfassbar viel zugetraut und ich konnte mich wirklich sehr ausleben. Ich konnte immer meine Ideen und Ratschläge äußern und es wurde alles immer sehr herzlich angenommen. Aber auch natürlich von den Kindern, die sich in kürzester Zeit an mich gewöhnt haben und für die ich immer die erste Anlaufstelle, ja meist noch vor den Erzieherinnen, war.  

Andere sollten unbedingt auch einen Freiwilligendienst machen, weil… 
Ich habe in diesem einen Jahr wirklich unfassbar viel lernen können. Ich habe irgendwie das Gefühl, mich selber gefunden zu haben. Jeden Tag konnte ich Neues lernen und Neues ausprobieren. Es hat mir sehr weitergeholfen, nicht nur bei meiner Berufswahl, sondern auch für das ganze weitere Leben. Ich kann vieles von meinem Erlernten mitnehmen. Ihr solltet einen Freiwilligendienst machen, um euch selber zu entdecken und um euch weiterzuentwickeln. Ihr könnt die Welt zu einer besseren machen, indem ihr euch sozial engagiert und Gutes tut!

Erfahrungsbericht von Marie-Sophie

Name: Marie-Sophie H.

Alter: 19

Wohnort: Garbsen

Einsatzstelle & dein Tätigkeitsfeld:
Fachbereich Jugendpastoral im bischöflichen Generalvikariat des Bistums Hildesheim

Nenne 3 Wörter, die deinen Freiwilligendienst beschreiben (z.B. spannend, Abenteuer, Laternenfest):
1. vielfältig
2. bereichernd
3. spannend

Was waren deine Aufgaben in deinem Freiwilligendienst? Vorbereitung und Durchführung von verschiedenen Angeboten der Jugendpastoral des Bistum Hildesheim, wie zum Beispiel „SMS – Spuren meiner Sehnsucht“, einem Angebot für Katecht*innen und Firmanden, Diözesanministrant*innentag, „Unterm Turm“ einem Kreativwochenende für Jugendliche, einer Jugendbegegnung in Kooperation mit den muttersprachlichen Gemeinden, die Jugendvesper im Dom mit Bischof Heiner und vieles mehr.

An welchen Moment/welche Begegnung wirst du noch in 10 Jahren am liebsten zurückdenken?
Ich kann mich nicht für einen Moment oder eine Begegnung entscheiden. Es gab so viele Momente und Begegnungen, wo ich glaube, dass ich in 10 Jahren noch daran denken werde, aber besonders schön war die Jugendbegegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Muttersprachen, wie italienisch, ukrainisch, polnisch oder auch kroatisch. Alle haben sich gut verstanden und man merkte, dass unser Glaube viele Sprachen spricht.

Wovon hast du am meisten profitiert?
Am meisten habe ich von den unterschiedlichen Menschen, denen ich in dieser Zeit begegnet bin profitiert. Von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft, über Menschen mit unterschiedlichen Berufsgruppen von Theologen, Religionspädagogen, Sozialpädagogen bis hin zu ganz anderen Berufsgruppen.

Andere sollten unbedingt auch einen Freiwilligendienst machen, weil…
man die Chance bekommt, in einer Einsatzstelle mitzuarbeiten, den Arbeitsalltag kennenlernt, sich ausprobieren kann und man über sich hinauswächst. In dieser Zeit sammelt man viele Erfahrungen, die eine Bereicherung für sein eigenes Leben sind. Man kann sich Zeit nehmen in diesem Jahr zu schauen, welchen beruflichen Weg man einschlagen möchte.

Erfahrungsbericht von Sonja

Name: Sonja

Alter: 19

Wohnort: Hildesheim

Einsatzstelle & dein Tätigkeitsfeld:
Gästebetreuung in der Jugendbildungsstätte Haus Wohldenberg

Nenne 3 Wörter, die deinen Freiwilligendienst beschreiben (z.B. spannend, Abenteuer, Laternenfest):
1. abwechslungsreich
2. lustig
3. Team

Was waren deine Aufgaben in deinem Freiwilligendienst?
Die An- und Abreise der Gäste managen, Ansprechperson für die Gäste sein, Snacks bestellen und von Zeit zu Zeit in der Hauswirtschaft und Haustechnik mithelfen

An welchen Moment/welche Begegnung wirst du noch in 10 Jahren am liebsten zurückdenken?
Da gibt es eine ganze Menge. Eine Gruppe hat mich zu ihrem Abschlussabend eingeladen und ich durfte die Präsentationen der entstandenen Kunstwerke, Texte und Lieder erleben. Die ganzen Seminarwochen dürfen nicht fehlen. Sowohl das Programm, als auch die vielen Gespräche bis tief in die Nacht und das gemeinsame Kochen waren prägend. Auch die vielen sehr, sehr lustigen Momente mit dem Team in meiner Einsatzstelle werde ich nicht vergessen.

Wovon hast du am meisten profitiert?
Von den Gesprächen – mit dem Team, den Gästen und auf den Seminarwochen. Auch von der mir zugetrauten Verantwortung. Es hat sich herausgestellt, dass mensch tatsächlich an seinen Herausforderungen wächst.

Andere sollten unbedingt auch einen Freiwilligendienst machen, weil…
…es eine sehr lehrreiche Zeit ist, in der mensch viel über sich selbst und die eigenen Stärken/Schwächen lernen kann, da mensch sich in einer ganz neuen Situation befindet. Für mich war auch wichtig, dass ich nach dem lernen für’s Abi nicht gleich wieder für die Uni was auswendig lernen muss, sondern Erfahrungen sammeln kann und ich nach dem Feierabend auch wirklich frei habe. Ich konnte mich in diesem Jahr neu sortieren und habe super liebe Menschen kennenlernen dürfen. Die Seminarwochen der Jungen Caritas waren auch immer cool: Klassenfahrtflair mit tollem Programm und vielen Denkanstößen.